Besondere Glücksfelle

An dieser Stelle möchten wir Ihnen einige von den ganz besonderen Tierschicksalen vorstellen. Manchmal treibt es uns Tränen der Wut in die Augen, wenn wir Tiere in einem Zustand aufnehmen, wo sie dem Tod näher sind, als dem Leben. Um so schöner ist es, wenn wir gemeinsam mit Ihnen den Kampf aufnehmen und am Ende ein Happy End steht, wie man es nur im Tierschutz erlebt. Das sind die Momente, in denen wir genau wissen, dass unsere Arbeit richtig und wichtig ist!


Frühling 2008

Lisa, Maria, Selma und Toni – auch Kühe gibt es im Tierschutz

885316_264728980328750_2017437887_o

Diese vier Holstein-Rinder lebten bis zum Jahr 2008 auf einem Einsiedlerhof im schönen Naturpark Eifel. Dann verstarb ihr Besitzer und die Erben hatten wenig Lust auf die Kuhdamen. Um sie vor dem Schlachter zu bewahren, kauften wir die Mädels frei und brachten sie zunächst auf unserem Hof in Stolberg unter. Für ein Kälbchen kam jedoch jede Hilfe zu spät, dies hatten die netten Erben bereits dem Schlachter übergeben. 🙁 Schnell war klar, dass unser Gelände überhaupt nicht für die Kuhhaltung geeignet war, denn wir verfügen nicht über geeignetes Weideland und so machten wir uns auf die schwierige Suche nach einem artgerechten Zuhause für das Quartett. Bis nach Gut Aiderbichl schickten wir ihre eigens angefertigte Bewerbungsmappe. Dann die Rettung … der Tierlebenshof Hunsrück-Mosel e.V. erklärte sich bereit Toni, Maria, Selma und Lisa ein neues Heim zu geben und so zogen die die vier am 15.04.2008 mit Hilfe eines riiiiesigen Transportes auf dem Lebenshof ein. Seit dem hat sich in ihrem Leben alles zum Guten gewendet. Sie haben in Violine eine weitere Gefährtin, verfügen über einen großen Laufstall und im Sommer über eine traumhaft schöne Weide. In Ruth und Peter haben die sie besten Betreuer, die man sich nur vorstellen kann und wir freuen uns immer, wenn wir die Mädels besuchen. Da auch der Tierlebenshof sich ausschließlich über Spenden finanziert, haben wir eine monatliche Patenschaft für die Kühe übernommen, um zumindest einen Teil der Unterhaltskosten zu decken. Ende gut, alles gut! 🙂

10408788_463315980470048_384014896715110926_n10384600_463315857136727_1151428599134873321_n10330299_463316167136696_7153247109078981191_n


17.01.2009

Ravelle – oder der Beginn einer wunderbaren Freundschaft

10529530_527822083984873_413611656_n

Samstagabend halb zehn, das Telefon klingelt Sturm. Ein armes Pferd braucht umgehend einen Platz, ansonsten droht ihm der Schlachttransport nach Italien. Wir müssen handeln und sagen zu! Was uns bei der Ankunft des großen Fuchswallachs erwartete, verschlug uns die Sprache. Wer hatte ihm das angetan? Wir gaben ihm den Namen Ravelle und versprachen ihm ein besseres Leben. Untergewicht, geschwollene Fesseln, unzählige kleine Verletzungen und eine eitrige Wunde zwischen den Ganaschen waren stumme Zeugen seines bisherigen Lebens …  Im neuen Leben angekommen, war ab sofort das Fressen Ravelles liebste Beschäftigung und auch die Versorgung der Wunden ließ er sich ohne Mucks gefallen.

10526625_527822087318206_1038129260_n 10521983_527822093984872_1907348277_n

Auf der Suche nach einem schönen Platz für ihn führte uns das Schicksal abermals auf den Tierlebenshof Hunsrück-Mosel e.V., denn als Ruth von Ravelles Geschichte hörte, sagte sie ohne zu zögern einen Platz für ihn zu. Am 14.02.2009 war es denn soweit und Ravelle stieg nach über 2 Stunden fahrt ganz selbstverständlich aus dem Hänger und genehmigte sich erst mal ne riesen Portion Heu … fressen geht nunmal vor! 🙂 Und dann machte der Schöne die ersten Schritte in sein neues Leben und die Sonne strahlte mit ihm und uns um die Wette …

Ravelle neu 1 Ravelle neu2 Ravelle neu3

Im April 2009 besuchten wir Ravelle nochmals und trauten unseren Augen nicht! Nichts war mehr übrig von dem Häufchen Elend, welches wir drei Monate zuvor in Empfang genommen hatten. Ravelle war wieder das schöne, stolze Pferd, dass er sicherlich in jungen Jahren schon einmal war …

Ravelle neu

Inzwischen ist unser ehemaliger Schützling ein weiser Pferdesenior, der sich im Kreise seiner Freunde sehr wohl fühlt. Immer noch besuchen wir ihn regelmäßig und auch zu den Menschen vom Tierlebenshof ist eine herzliche Freundschaft entstanden. Auch solche Geschichten schreibt der Tierschutz! 🙂

1528603_464350223699957_8297417993957255461_n 10363532_454717584663221_1066515638547082421_n 10527260_475885265879786_1404770480931328400_n


08.03.2011

Marisa … eine kleine Stute auf dem Weg ins Glück!

1203201122616042011350

Marisa war wieder ein einmal ein Beispiel für die Verantwortungslosigkeit der Menschen.
Sie wurde gemeinsam mit ihrer Freundin aus einer unglaublichen Haltung in Holland gerettet.
Die Pferde standen in einer Herde mit ca. 50 Tieren und Wildschweinen (!) in einem Gehege. Alle Pferde in diesem oder noch schlimmeren Ernährungszustand … und niemand hat es angeblich bemerkt … Der Weg in die Freiheit war für eine der beiden Stuten leider nur kurz. Sie war so ausgemergelt, die Füße von den Wildschweinen zerbissen und einfach nur schwach. Sie brach zwei Tage nach ihrer Rettung tot in der Box zusammen und Marisa musste alles mit ansehen … Zwischenzeitlich hatten wir die arme Maus zumindest vorübergehend bei uns aufgenommen. Auf sie wartete ein wunderschöner Platz im Schwarzwald bei einer befreundeten Tierschützerin. Anfangs war Marisa allerdings noch nicht transportfähig, so dass sie bei uns erst mal zur Ruhe kommen und ein wenig aufgepäppelt werden sollte.

07032011205

Marisa fehlt das linke Auge. Ob sie es bei einem Unfall verloren hat oder ob es eine angeborene Behinderung ist, konnte unsere Tierärztin nicht mit Sicherheit sagen. Fakt ist aber, dass aufgrund des schlechten Ernährungszustandes die Wimpern an der Augenhöhle nach innen stehen und dadurch ständig das Gewebe gereizt ist. Hier haben wir zunächst versucht mit Augensalbe und täglichem Auswaschen ein wenig Linderung herbeizuführen. Für die Versorgung von Marisa entstanden dem Verein natürlich wieder immense Kosten, aber wir konnten diese geschundene Kreatur einfach nicht ihrem Schicksal überlassen.

News vom 02.07.2011

2 ½ Monate durften wir dieses zauberhafte und unglaublich liebe Wesen begleiten.Trotz ihrer wahrscheinlich wenig guten Erfahrungen mit Menschen hat sie uns von Anfang vertraut und war unendlich dankbar für jede noch so kleine Aufmerksamkeit. Am 14.05.2011 haben wir sie dann mit einem lachenden und einem weinenden Auge in ihr neues Leben zu Cory in den schönen Schwarzwald entlassen. Sie hat die Reise gemeinsam mit ihrer neuen Liebe, Shetty Hannes und ebenfalls einäugig, angetreten. Den kleinen Hannes hat ihre neue Besitzerin ebenfalls in der Nähe von Aachen bei einem Schlachter freigekauft und ihm somit das Leben gerettet. Nach kurzem Kennenlerngalopp auf unserem Gelände ging es los… Die etwa 4-stündige Fahrt haben die beiden ohne größere Probleme überstanden. Endlich angekommen, sind sie wie selbstverständlich aus dem Hänger geklettert, wurden von den anderen Stallbewohnern wiehernd begrüßt und haben ihre Boxen bezogen. Zusätzlich zum neuen Zuhause hat Marisa auch noch einen neuen Namen erhalten und heißt ab jetzt Manjana! Wir freuen uns unsagbar für die beiden Fellnasen!!! Inzwischen haben uns viele, viele Bilder und Infos aus dem neuen Zuhause erreicht. Und man kann es nicht anders sagen: Das neue Zuhause ist eine 6 im Lotto! Manjana und Hannes genießen ihr Leben in vollen Zügen. Besonders Manjana hat sich so toll erholt, dass wir es kaum glauben können. Da die beiden aneinanderkleben, wie Pattex wurden sie in dieser Woche auch gemeinsam an den Augen operiert. Die Höhlen wurden verschlossen, um Infektionen zu vermeiden. Auch diese hoffentlich letzte Hürde haben die beiden mit Bravour gemeistert. Leider wurde bei Hannes eine periodische Augenentzündung diagnostiziert. Er wird jetzt entsprechend behandelt und wir alle hoffen, dass man sein Sehvermögen so lange wie möglich erhalten kann. Aber seine neue Freundin Manjana wird ihm sicherlich immer den richtigen Weg zeigen … 😉

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen bedanken, die Anteil an Manjanas Schicksal genommen haben und uns auf alle erdenklichen Möglichkeiten unterstützt haben. Ein besonderes Dankeschön geht natürlich an Cory, die sofort zugesagt hat, Manjana aufzunehmen, obwohl sie damit zunächst die sprichwörtliche „Katze im Sack“ übernommen hat. Manjana und Hannes danken es ihr jeden Tag und wir wissen wieder, warum unsere Arbeit sinnvoll ist … To be continued … 😉

Die Bilder unten stammen aus dem  Jahr 2013 … auch für uns eine unglaubliche Entwicklung!  🙂

hannes02 Mai 2012

Update September 2017

Marisa, Run free kleine Maus 🙁
Wir sind immer noch fassungslos und weit davon entfernt es zu verstehen.
Marisa unser zauberhaftes und unglaublich liebes Wesen ist friedlich eingeschlafen und über die Regenbogenbrücke gegangen, dies macht uns alle unendlich traurig.

Ihr betagtes Herz ist müde geworden.

Marisa, hat viel in ihrem Leben ertragen müssen und hat sich dennoch nicht davon beeindrucken lassen, im Gegenteil sie hat trotz allem dem Menschen immer vertraut.
Sie war unendlich dankbar für jede noch so kleine Aufmerksamkeit.
Nun lauf frei schönes Mädchen über die immergrünen Wiesen … wir und Deine Freunde werden Dich nie vergessen.
Deine zauberhafte, liebliche Art wird uns fehlen!


04.03.2012

Die Geschichte von Bosco

20120304_14363420120304_143708Bosco3

Am 28.02.2012 klingelte wie so oft unser Tierschutzhandy, ein Pferd sei in Not und ob wir helfen könnten. Bosco, ein 23-jähriges Warmblut sollte an einen Händler weitergegeben werden, da der Besitzer ihn aus finanziellen Gründen nicht mehr halten konnte. Uns war klar, dass der Verkauf an einen Händler Boscos Todesurteil sein würde, denn in dem Alter hatte er kaum noch eine Chance als Reitpferd vermittelt zu werden. Eine Aufnahme auf dem Hof kam jedoch wegen Platzmangel nicht infrage. Aber wir wollten natürlich trotzdem helfen. Die Anruferin, die Bosco von früher her kannte, wollte zunächst mit dem Besitzer klären, ob er bereit war, das Pferd an den Tierschutz zu übergeben. Doch leider kamen wir zu spät und Bosco war bereits an den Händler verkauft … 🙁 Dank seiner engagierten Retterin konnten wir jedoch schnell herausfinden, wo das Pferd sich nun befand und fuhren schon am nächsten Wochenende unter dem Vorwand ein älteres, noch reitbares Pferd zu suchen dorthin und man bot uns Bosco zum Kauf an. Es wurde ein Kaufpreis ausgehandelt, den wir mit vereinten Kräften aufbrachten und am dem 04.03.2012 ging der liebe Kerl in unsere Obhut über. Er war zunächst übergangsweise in einem kleinen Privatstall untergebracht und wurde dort von lieben hilfsbereiten Menschen versorgt. Schnell hat sich herausgestellt, dass Bosco eine Seele von Pferd ist. Er ist dankbar für jede Aufmerksamkeit und er genoss die Rundumversorgung bei uns sehr. Er war anfangs natürlich noch viel zu dünn und auch die Versorgung von Hufen und Zähnen war in den letzten Jahren nicht mehr zuverlässig erfolgt. Die erste Zahnarztbehandlung hat Bosco sich ohne Sedierung ganz souverän gefallen lassen. Es folgte noch ein Termin beim Schmied und dann konnte sein neues Leben beginnen. Einen tollen Platz hatten wir ebenfalls schon für ihn gefunden und waren darüber mehr als glücklich! An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an: Heike, Bibi, Toni, Sandra, Gaby und Cory. Sie alle haben dazu beigetragen, dass Bosco eine schöne Zukunft hat.

BoscoLonge3BoscoCory2

Bosco erholte sich jeden Tag ein kleines Stückchen mehr. Er ist wirklich ein ganz sanfter Kerl und hatte sich schnell wieder das ein oder andere Kilo angefuttert. Kunststück … denn er hatte wirklich immer Hunger und brummelte jeden freundlich an, es hätte ja sein können, dass Mensch sich erweichen lässt und ein Leckerchen herausspringt! 😉 Wir gönnten es ihm von Herzen! Wir alle hatten unseren Großen sehr ins Herz geschlossen und der bevorstehende Umzug erfolgt unsererseits mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Er wird in Zukunft seine neue Heimat ebenfalls im schönen Schwarzwald haben und hoffentlich in unseren ehemaligen Schützlingen Hannes und Marisa (Manjana) neue Freunde finden. Wir haben aber auch beschlossen, dass wir Bosco weiterhin finanziell unterstützen, damit seine Zukunft auf sicheren Beinen steht. Deshalb suchen wir für ihn ab sofort liebe Paten, die bereit sind sich an den Kosten für seinen Unterhalt zu beteiligen. Selbstverständlich werden wir hier und auch auf unserer Facebookseite weiterhin über ihn berichten. Wenn Sie also Teil von Boscos Leben werden möchten, werden Sie sein Pate!!! Jeder Euro zählt. Zu den Patenschaftsanträgen gelangen Sie hier …….. Patenschaftsantrag ………

Heute ist Bosco wiede das schöne stolze Tier, dass er in jungen Jahren schon war und seine 25 Lenze sieht man ihm in keinster Weise mehr an!

403404_528003903895921_1888834003_n184656_542076375816492_611147723_n


04.07.2012

Felix – aber der Glückliche wollte er erst wieder werden…

20120703_19293020120703_19434920120703_194357

Im Juli 2012 mussten wir erneut ein völlig verwahrlostes und unterernährtes Pony aufnehmen. Er war geschätzte 18-20 Jahre alt und wir wussten rein gar nichts über seine Vorgeschichte. Man hatte ihn uns gerade noch rechtzeitig „geschenkt“, denn lange hätte der kleine Kerl wohl ohne vernünftige Versorgung nicht mehr durchgehalten. Und wieder waren wir schockiert und fragten uns, warum Menschen einem Tier so etwas antun! Felix hatte neben seinen Fellproblemen arge Schwierigkeiten mit der Futteraufnahme. Er hatte in seinem bisherigen Leben wahrscheinlich noch nie einen Zahnarzt gesehen. Wir haben ihm zuerst mal eine Wurmkur verpasst und dann war der Doc da, um sich der Zähne anzunehmen. Danach durfte er sich erstmal erholen, futtern und einfach Pony sein. Unser größtes Problem war es jedoch, dass der kleine noch ein richtiger Hengst war. Eine Kastration in diesem Alter könnte man jedoch allenfalls in der Klinik machen lassen. Nur war in dem Zustand an eine OP gar nicht zu denken. Doch als Hengst konnte er in keinem Fall auf unseren Gnadenhof, weil unsere Herde gemischt ist und frei im Offenstall lebt. Deshalb freuten wir uns, dass sich nach ein paar Wochen eine Familie fand, die Felix so nehmen wollten wie er war. Der Süße erholte sich schnell und aus dem Häufchen Elend wurde ein quirliger Ponymann! 🙂

20120713_17323220120923_181055

News vom 20.06.2014

Leider haben sich die familiäre Situation von Felix Besitzern so verändert, dass sie sich nicht mehr um adäquat um ihn kümmern können. Hinzu kommt, dass er sich in den letzten Monaten so gut erholt hat, dass er als Hengst nur schwer zu händeln ist und ihn auch kein Stromzaun davon abhalten kann, sich einen Weg zu den Stuten zu bahnen… Dies stellt uns erneut vor die Entscheidung, ob eine Kastration trotz des Risikos nicht doch sinnvoll ist, auch um ihm endlich ein artgerechtes Leben in der Herde zu ermöglichen. Derzeit führen wir gerade die notwendigen Gespräche mit erfahrenen Tierärzten… wir werden weiter berichten!

Felix


26.05.2013

Maddolan – oder was sucht ein Hengst in einer Garage?

DSC00176

Ja, das ist kein Scherz und es passierte mitten unter uns! Dieser schöne Kerl hatte die letzten vier Wochen in einer ganz normalen Garage sein Dasein gefristet… ohne Tageslicht. Davor soll er in einem Pensionsstall gestanden haben, aber auch dort schien er nicht wirklich gut versorgt worden zu sein, denn sein körperlicher Zustand war sicher nicht das Ergebnis von einigen Wochen! Wir sind durch Anwohner und einen Tierarzt auf sein Schicksal aufmerksam geworden und waren am Pfingstmontag das erste Mal bei ihm. Maddolan machte einen schrecklichen Eindruck, webte in alle Richtungen und wir waren schockiert! Von da an war klar, Maddolan braucht unsere Hilfe… Wir waren froh, dass die Besitzerin selber erkannt hatte, dass das Pferd nicht in dieser Haltung verbleiben konnte und sie eigentlich auch völlig überfordert war mit dem Tier! Aber wohin mit einem Hengst, der in seinem Leben aufgrund guter Papiere schon für so manches Fohlen gesorgt hatte. Eine Aufnahme auf dem Hof war aufgrund der gemischten Herdenhaltung undenkbar und auch ein Pensionsstall war nicht zu finden, zumal dass auch wieder große Löcher in unsere Kassen gefressen hätte. Wir haben uns den Kopf zerbrochen und schlaflose Nächte verbracht, denn jeder Tag unter solchen Zuständen war eigentlich ein Tag zu viel! Dann am 26.05.2013 der Anruf einer lieben Tierfreundin… sie hatte von Maddolans Schicksal erfahren und bat ihre Hilfe an. Kurze Überlegungen… der perfekte Platz!!! Keine anderen Pferde und tolle Weidemöglichkeit… das war genau das, was wir suchten. Jetzt noch schnell den Hänger angehangen und schon gegen 20.00 Uhr am gleichen Abend konnte der traurige Hengst eine saubere Box mit frischem Heu und Stroh beziehen und durfte die nächsten Tage nun erstmal zur Ruhe kommen.

75497_359479740847451_20644029_nIMG-20130527-WA0002

Innerhalb von nur drei Monaten machte Iris aus dem verwahrlosten und traurigen Pferd ein vertrauensvolles und stolzes Pferd. Er konnte endlich jeden Tag raus auf die Wiese, bekam ausreichendes Futter und wurde liebevoll gepflegt. Aber die schönste Veränderung für uns und sicherlich an erster Stelle für Maddolan: Er bekam Artgenossen! Er konnte endlich Pferdekontakte pflegen und blühte dadurch richtig auf… Besonders die Ponys am Hof hatten es dem alten Herrn angetan. Er beschützte und bewachte sie den lieben langen Tag und war augenscheinlich sehr glücklich mit seinem neuen Leben!

581503_364417717020320_1338884722_n970770_353326364796122_1792924416_n998177_355992344529524_88962950_n971543_364418990353526_801592694_n397434_338680096260749_771527760_n998056_359479914180767_671434636_n

Dann am 08.04.2014 der Schock für uns alle… Maddolan musste wegen Altersschwäche eingeschläfert werden. Sein altes Herz war müde und so blieb us keine Wahl! Wir hätten ihm noch so viele weitere Tage in seinem neuen, schönen Leben gegönnt! Wir waren und sind mit seiner Betreuerin Iris sehr traurig und werden ihn nie vergessen… Machs gut Du schöner stolzer Hengst!